Stahlbau & Korrosions­schutz

Das Referat B2 Stahlbau und Korrosionsschutz führt Untersuchungen an Stahlwasserbauten und deren Ausrüstungen sowie an Stahl- und Verbundbrücken durch. Die Arbeiten stützen sich dabei auch auf das eigene Chemie- und Korrosionsschutzlabor.

Die Kernaufgabengebiete des Stahlbaus sind

  • Erstellung von Zustandsgutachten und Restnutzungsdauerprognosen,
  • Erarbeitung von Konzepten zur Instandsetzung und Ertüchtigung,
  • strukturmechanische Analysen,
  • Materialuntersuchungen an metallischen Werkstoffen (chemische Analysen, mechanische und metallografische Untersuchungen),
  • Beratungen bei Ersatz- und Neubauten hinsichtlich System- und Materialwahl inklusive ermüdungssicherer und korrosionsschutzgerechter Bauweise,
  • Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für die Praxis und deren Umsetzung in Regelwerken.

Für den Korrosionsschutz von Stahl(wasser)bauten (Spundwände, Verschlussorgane, Stahlbrücken) und schwimmenden Fahrzeugen werden Korrosionsschutzkonzepte und -systeme zur Verfügung gestellt:

  • Grundsätzlich wird eine Kombination von (passiver) Beschichtung und (aktivem) Elekt-rochemischen Schutz im Stahlwasserbau empfohlen.
  • Auf Basis von BAW-Richtlinien und -Merkblättern werden im Korrosionsschutzlabor Eignungstests für Schutzsysteme durchgeführt und eine Liste praxisrelevanter Systeme erstellt.
  • Beratung bei der Reparatur von Schäden an bestehenden Beschichtungssystemen hinsichtlich Ausführung und Materialauswahl.

Mit Hilfe moderner analytischer Verfahren unterstützt das Chemielabor diese Vorhaben. Die Bestimmungsmethoden (apparative Analytik, Mikroskopie, Korrosionsmesszelle) werden bei der Begutachtung von Korrosionsschadensfällen wie auch bei Baustoff- und Materialuntersuchungen eingesetzt.

Themen Bautechnik