Bautechnik Geotechnik Wasserbau Die BAW Presse Karriere

Archiv Forschung und Entwicklung

Untersuchungen zum Einsatz von Mikrohohlkugeln im Beton als Alternative zum Luftporenbeton
Messung des Mikrohohlkugelgehaltes am Frischbeton

Im Rahmen der Untersuchungen wird der Frage nachgegangen, inwieweit Mikrohohlkugeln (MHK) bei Betonen für Wasserbauwerke als Alternative zu herkömmlichen Luftporenbildnern zur Sicherstellung eines ausreichenden Frostwiderstandes geeignet sind und welche Anwendungskriterien ggf. beachtet werden müssen.
Projektleitung: Spörel, Frank

Ermittlung der Ermüdungsfestigkeit an geschmiedeten Hängeranschlüssen
Geschmiedeter Haengeranschluss

Für geschmiedete Hängeranschlüsse liegen zur Zeit keine Ergebnisse aus Ermüdungsfestigkeitsversuchen vor. Ziel dieses Vorhabens ist es, die Ermüdungsfestigkeit von geschmiedeten Hängeranschlüssen durch Versuche zu verifizieren und den Anschluss als Kerbdetail nach DIN EN 1993-1-9 einzustufen.
Projektleitung: Deutscher, Martin

Häufigkeit Regen-Wind-induzierter Schwingungen
Statistische Auswertung und angepasste Näherungsfunktion

Regen-Wind-induzierte Schwingungen von Zuggliedern im Brückenbau können auftreten, wenn neben starkem Regen gleichzeitig Winde mit für das Bauteil kritischen Geschwindigkeit herrschen. Durch statistische Auswertung von Wetterdaten konnte ein Abminderungsbeiwert ermittelt werden.
Projektleitung: Ehmann, Rainer

Chlorideindringwiderstand von Beton
Modellierter Zuverlässigkeitsindex ß in Abhängigkeit der Nutzungsdauer t

Die bei Meerwasser- bzw. Tausalzeinwirkung geltenden stofflichen Anforderungen und Bemessungshilfen, welche einen ausreichenden Chlorideindringwiderstand während der Nutzungsdauer sicher stellen sollen, sind anhand probabilistischer Dauerhaftigkeitsansätze für ein angemessenes Zuverlässigkeitsniveau anzupassen.
Projektleitung: Reschke Dr., T.

Modellversuche zum Einsatz von Gleitpaarungen im Stahlwasserbau
Reibbeiwerte für Elastomere auf verschiedenen Kunststoffen und Edelstahl

Durch den kombinierten Einsatz von nichtrostendem Stahl und unlegiertem Stahl kam es in den letzten Jahren an einigen Stahlwasserbauten zu Korrosionsschäden. Diese Schäden entstanden überwiegend infolge elektrochemischer Korrosion. Auf Grund dieser Schäden ist es zwingend erforderlich, geeignete Ersatzmaterialien zu finden.
Projektleitung: Gabrys, Ulrike

Rissbreitenbegrenzende Bewehrung für massige Betonbauteile
In-situ Spannungsmessung

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Haupteinflussfaktoren des Rissbildungsprozesses bei sehr dicken Bauteilen durch Modellrechnungen und in-situ-Messungen von Temperaturen, Spannungen und Dehnungen zu erfassen. Letztendlich soll ein Ingenieurmodell zur Bemessung der Mindestbewehrung zur Verfügung gestellt werden.
Projektleitung: Bödefeld, Jörg

Bewehrungsoptimierung an Betonvorsatzschalen
Berechnete Zwangsspannungen im Wandquerschnitt

Die Sanierung schadhafter Betonflächen an Wasserbauten erfolgt meist mit vorgesetzten Stahlbetonschalen. Infolge der abfließenden Hydratationswärme des Betons treten in diesen Schalen häufig Risse auf, deren Breite aus Gründen der Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit begrenzt werden muss. Auf der Basis von numerischen Berechnungen und Mes-sungen in situ werden Empfehlungen zur Reduzierung der Rissbildung ausgearbeitet.
Projektleitung: Fleischer Dr. , H.

Zerstörungsfreie Zustandsanalyse alter Wasserbauwerke
Zerstörungsfreie Messung an einer Schleusenkammerwand

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden Grundsatzuntersuchungen zur Eignung zerstörungsfreier Prüfverfahren für die Bewertung des Gefügezustands der Massivbauteile älterer Verkehrswasserbauwerke durchgeführt. Bewertet wurden die Messverfahren Radar, Widerstandselektrik und Ultraschall.
Projektleitung: Reschke Dr., Thor.

Verwendung von Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen für Verkehrswasserbauwerke
Aufbereitung des Betons

Ziel des Projektes ist es, die vorliegenden Erkenntnisse über die Verwendung von Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen auf die Belange des Verkehrswasserbaus zu übertragen und Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen. Das Ergebnis soll eine Entscheidungshilfe sein, mit der über den sinnvollen Einsatz entschieden werden kann.
Projektleitung: Bödefeld, Jörg

Bewertung der Korrosion von Spundwänden
Abrostungsraten in Abhaengigkeit vom Salzgehalt der Gewaesser

Zur Bestimmung der Korrosionsparameter von Spundbohlen aus Baustahl wurden an ausgewählten Bauwerken der Chemismus, das Gefüge und die Zusammensetzung von Stahl und Rostprodukten untersucht und ein Zusammenhang mit der Abrostung im jeweiligen Immersionsmedium hergestellt.
Projektleitung: Binder Dr., Günter

In-situ Messungen am Roll- und Gleitschütz der neuen Schleuse Bremen
Reibbeiwerte für Dichtungen und Gleitkufen

An den beweglichen Teilen von Rollschützen sind Schäden festgestellt worden. Zur Schadensminimierung sollten die beweglichen Teile durch Gleitkufen ersetzt werden, deren höherer Reibbeiwert nachteilig sein könnte. Der aus den Messungen berechnete Reibbeiwert liegt für Gleitkufen bei µ = 0,1 und damit recht günstig.
Projektleitung: Gabrys, Ulrike

Schiffsstoß auf hinterfüllte Spundwandbauwerke
Kraft-Deformationskurven für Schiff und Bauwerk

Durch eine Schiffsanfahrung kann sowohl das Schiff als auch die Uferspundwand beschädigt werden. Zur Gefährdungsbeurteilung ist die beim Aufprall entstehende Stoßkontaktkraft von Bedeutung. Die TU Hamburg-Harburg hat im Auftrag der BAW Kraft-Verformungsbeziehungen für den Anprall von Schiffen auf Spundwände ermittelt.
Projektleitung: Deutscher, Martin

Kollisionsbeanspruchungen im Stahlwasserbau - Untersuchungen zum Schiffsstoß auf Schleusentore und abzuleitende Maßnahmen
Modell Stemmtor (Kollisionsbereich) mit anfahrendem Schiff

Das Ziel der Untersuchungen besteht darin, eine Torkonstruktion zu entwickeln, die eine Stoßbeanspruchung infolge Schiffsanfahrung ohne Gefährdung der Gesamttragwirkung aufnehmen kann und im lokalen Schadensbereich ein vorab definierbares Schadensbild aufweist, für welches zutreffende Instandsetzungsstrategien vorliegen.
Projektleitung: Hertig, Roland

In-situ-Messungen an neuen Schleusen
Dehnungs- und Spannungsaufnehmer im Innern einer Sohlplatte

Massive Wasserbauwerke weisen häufig sehr dicke Abmessungen auf. In der Hydratationsphase entstehen dadurch hohe Zwangs- und Eigenspannungen. Durch in-situ-Messungen beim Bau neuer Schleusen wurde das komplexe Verhalten erfasst und analysiert.
Projektleitung: Ehmann, Rainer

Bauwerksmessungen an der Kanalbrücke Magdeburg
Vorlandbruecke der Kanalbruecke Magdeburg

Für Herstellung und für die künftige Unterhaltung wurde an der neuen Kanalbrücke Magdeburg ein aufwändiges Messsystem installiert. Neben Bauwerkstemperaturen und Wasserständen werden u. a. ständig die Lagerkräfte und Lagerverformungen registriert. In einer automatisierten Datenkonsolidierung werden zunächst Messstörungen identifiziert. Ergänzt durch FE-Analysen werden Schranken definiert, die im Sinne einer Ampellösung zu einem Warnstatus mit Ausweisung der Quelle der Störung führt.
Projektleitung: Ehmann, Rainer

Injektion mit hydraulischen Bindemitteln im porösen Massenbeton
Bohrkerne vor und nach Injektion mit Zementsuspension

Die Einflussparameter bei der Injektion poröser, haufwerksporiger Betone älterer Wasserbauwerke mit hydraulischen Bindemitteln wurden systematisch untersucht und ein Merkblatt für die zielsichere Anwendung des Instandsetzungsverfahrens erarbeitet.
Projektleitung: Westendarp, A.

Instandsetzung von Meerwasserbauten
Auslagerung großformatiger Betonplatten mit Spritzmörtel am Eidersperrwerk

Die Eignung von Spritzmörteln und Oberflächenschutzsystemen zur Instandsetzung von Wasserbauwerken mit Süß- und Meerwasserbeaufschlagung wurde durch Labor- und Auslagerungsversuche untersucht. Die Ergebnisse sind in die Erstellung der ZTV-W LB 219 und des BAW-Merkblattes "Chlorideindringwiderstand" eingeflossen.
Projektleitung: Westendarp, A.

Kurzprüfung für Korrosionsschutzsysteme
Verlauf des Schutzstrombedarfs von Stahlwasserbaubeschichtungen

Bei der BAW werden Korrosionsschutzsysteme geprüft und zugelassen. Neben dem Zyklus-test (ISO 20340) werden Strombelastungstests durchgeführt (ISO 15711 und STG/BAW-Test). Die elektrochemischen Prüfung nach STG/BAW simuliert die Belastungen wirklich-keitsnah. Der Schutzstrombedarf sollte dabei 50 µA nicht überschreiten.
Projektleitung: Baumann, Manfred