Bautechnik Geotechnik Wasserbau Die BAW Presse Karriere

Analyse und Prüfung von Bau- und Beschichtungsstoffen (Stahlbau und Korrosionsschutz)

Mit Hilfe spezieller physikalischer und chemischer Untersuchungsmethoden werden im Chemie- und Korrosionslabor die Zusammensetzung, Eignung bzw. Qualität von Bau-, Werk- und Beschichtungsstoffen analysiert und bewertet.

FTIR-Spektroskopie
Infrarotspektrum einer Stahlwasserbaubeschichtung

Mittels Infrarot-Spektroskopie (FTIR-Spektroskopie) können anorganische/organische Molekülgruppen analysiert werden. Durch die Erstellung von Infrarotspektren mit charakteristischen Absorptionsbanden (Bild 1) können Aussagen über die molekulare Beschaffenheit und Zusammensetzung von Materialien (Werkstoffe, Elastomere, Beschichtungen) gemacht werden.
mehr ...

Thermoanalyse mit TG-DTA-Simultangerät
Thermogramm einer Betonprobe

Mit diesem Simultangerät können durch thermogravimetrische (TG) / kalorimetrische (DTA) Simultanmessung Aussagen über die Zersetzungstemperaturen, physikalische Prozesse (Aufschmelzen, Phasenumwandlung) und über das Vorhandensein spezifischer Komponenten (z. B. Portlandit, Ettringit und Calcit in Beton) gemacht werden.
mehr ...

Headspace-Gaschromatographie (HS-GC)
Chromatogramm einer Universalverduennung

Dieses chromatographische Analyseverfahren dient zum Nachweis spezifischer, flüchtiger Inhaltsstoffe in polymerer Matrix. So kann der Einsatz nicht zulässiger bzw. störender Lösemittel bei der Applikation von Beschichtungsstoffen im Stahl- und Stahlwasserbau auch nach dem Aushärten des Polymers nachgewiesen werden.
mehr ...

Atomabsorptionsspektroskopie (AAS)
Lage einiger Zementtypen im ternären System CaO-Al2O3-SiO2

Dieses spektroskopische Analyseverfahren dient zur quantitativen Bestimmung verschiedener Elemente in unterschiedlichen Materialen und Werkstoffen. So kann z. B. die Zusammensetzung von Stahl, Legierungen und Korrosionsprodukten ermittelt werden.
mehr ...

Auflichtmikroskopie
Mikroskopische Aufnahme einer Beschichtungsprobe

Mit Hilfe des Auflichtmikroskopes können, mit bis zu 500facher Vergrößerung, Materialproben auf ihren morphologischen Aufbau und strukturelle Beschaffenheit hin untersucht werden. Vor allem bei Beschichtungsproben können der applizierte Schichtaufbau, die Abfolge der Einzelschichten und das Vorhandensein von Störungen (Blasen, Einschlüsse, Krater, etc.) bestimmt werden.
mehr ...